Becken und Hüften - eine persönliche Geschichte

Hallo lieber Yo Freund!
Wir sind bei einem meiner liebsten Themen angekommen! 
Dem Becken und den Hüften.
Das Becken ist das Zentrum eines jeden Körpers. Es verbindet Unter- und Oberkörper und nimmt direkten Einfluss auf Beine und Wirbelsäule. Das Becken besteht aus 2 Beckenschaufeln, in welche die Hüftpfannen eingebettet sind und aus dem Steißbein und Kreuzbein, welche das Ende der Wirbelsäule darstellen. Das Becken kann in 3 Positionen stehen: neutral, anterior (nach vorne gekippt), posterior (nach hinten gekippt). Im Yoga ist die Beckenpositionen immer wichtig und leider auch eine der häufigsten Problemzonen vieler Yogis.

Warum ist das so?
Der Mensch ist ein visuelles Wesen. Was der Mensch sieht, das versteht er. Unser Becken können wir im Vergleich zu unseren Händen, Beinen etc. nur schwer sehen oder greifen. Das macht es uns so schwer das Becken zu begreifen und kontrolliert zu bewegen.
Was den Hüft- und Beckenbereich außerdem so spannend macht ist das zweite Chakra (Svadhisthana Chakra), welches dort sein zu Hause hat. Dieses Chakra (Energiefeld) steht für Beziehungen, Kreativität, Spaß und Sinnlichkeit.

Hierzu möchte ich eine Geschichte erzählen:

Vor einigen Jahren habe ich eine Patientin behandelt, welche seit 10 Jahren schon nicht mehr richtig laufen konnte. Sie konnte ihre Beine nur minimal in alle Richtungen bewegen und musste im Rollstuhl und an Stützen laufen. Wenn ich sie in Rückenlage mobilisieren wollte, war das fast unmöglich, da sie sofort vor Schmerzen zusammen zuckte. Niemand konnte sich diese starken Beschwerden erklären. Alle Röntgen oder MRT Bilder waren unauffällig. Da ich sie wöchentlich 2 Stunden behandelt habe, hatten wir auch Zeit, um uns zu unterhalten und besser kennen zu lernen. Sie erzählte mir, dass ihr Mann vor ungefähr 10 Jahren nach langjährigen Alkoholproblemen gestorben sei. Sie erzählte mir einige schockierende Geschichten. Damals konnte ich diese Zusammenhänge nicht sehen.
Jetzt weiß ich: Ihr zweites Chakra war völlig zu. Die dort angestauten Energien waren so einnehmend, dass sie ihr gesamtes Becken und ihre Hüften nicht mehr bewegen konnte. Eine standardmäßige Physiotherapie Behandlung hätte ihr niemals geholfen. Sie brauchte Energiearbeit.
Dieses extreme Beispiel zeigt, was Chakren machen können. Doch nicht nur diese extremen Beispiele sind wichtig. Jeder von uns trägt Energien mit sich herum. Es kann sein, dass die Einheit zu Becken und Hüften diese Woche in dir Gefühle verschiedenster Art hervorrufen wird. Höre deinem Körper zu und lasse zu, wenn du bereit dafür bist.
liebste Grüße
Namaste

Deine Gül

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